Unsere Kompetenz

Die Energiewirtschaft ist seit vielen Jahren einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Neue Marktakteure, viele neue Regularien und die sich fortsetzende Digitalisierung erzeugen einen hohen Änderungsdruck bei allen Beteiligten.

Die immer weiter steigende Komplexität erfordert eine zunehmende Spezialisierung. Der demographische Wandel und die immer weitergehende Vernetzung der Themen erfordern interdisziplinäre Teams mit Freude an Veränderung und Weiterentwicklung.

Diese Veränderungsprozesse zu begleiten, an den geeigneten Stellen mit einem aufeinander abgestimmten Team Halt und Zuversicht zurückzubringen, sehen wir als unsere Mission.

Unsere Spezialkräfte

Die Zeit der Generalistinnen scheint gezählt. Die steigende Komplexität der einzelnen Domänen erfordert eine immer stärkere Spezialisierung, um mit Regulatorik und Digitalisierung mitzuhalten. Niemand wird als Spezialistin geboren, aber mit zunehmender Berufserfahrung und dedizierten Ausbildungsplänen erwerben unsere Berater*innen immer weitere Spezialkräfte.

Illustration eines Wissenschaftlers mit Brille, darüber ein Gedankenblasen mit einem RTG-Gerät.

Die Fachexpert*innen

    • Problemstellung analysieren

    • Anforderungen ableiten

    • Komplexe Zusammenhänge verarbeiten

    • Marktkommunikation

    • Gerätewesen

    • Abrechnung/Kontokorrent

    • Energiedatenmanagement & Bilanzierung

    • Einspeiserprozesse

Hoch ausgebildete Spezialkräfte sind gut geeignet, um ein spezifisches Problem in kurzer Zeit und hoher Qualität zu liefern. Bei größer werdenden Problemen kann dies schnell zu Silo-Denken führen. Daher ist es wesentlich, dass unsere Beraterinnen neben ihren Spezial-Skills auch ein Grundverständnis und eine Grundausbildung in anderen Bereichen haben. Der/Die Fachexpertin sollte die grundlegenden Technologien und Debugging-Skills der Entwicklerin genauso kennen und anwenden können wie die agilen Methoden der Koordinatorin. Nur über ein gemeinsames Verständnis lassen sich die Silos aufbrechen. Nicht jede/r Berater*in hat die gleichen Ausprägungen, manche haben mehr technisches Know-How, andere tiefere Fachkenntnisse, aber jeder Mix ist wichtig und wesentlich für den Projekterfolg.

Eine Illustration einer weiblichen Person in einem grünen Anzug mit einem Gedankenblasen, die eine Spritze zeigt.

Die Koordinator*innen

    • Arbeit strukturieren

    • Ergebnisse planbar machen

    • Passende Vorgehensmodelle und Methoden anwenden

    • Systemeinführungen (Releasewechsel, Systemwechsel, etc.)

    • Digitalisierungsprojekte

    • Multiprojekt- und Programmmanagement

Ein stilisiertes, cartoonartiges Bild eines Jungen mit Sonnenbrille, pinkem Hut und einem schwarzen Pullover mit Wi-Fi-Symbol, der an einen Schwimm- oder Taucheranzug erinnert. Über seinem Kopf schwebt ein Roboter- oder Maschinen-Icon.

Die Entwickler*innen

    • Änderungsbedarf aus Anforderungen ableiten

    • Die geeignete Technologie auswählen

    • Wartbaren und dokumentierten Code entwickeln

    • SAP

      • ABAP (OO)

      • RAP / CAP

      • Workflows / Process Engine

      • BTP

    • Weitere

      • .net, go, python, typescript

      • vue, svelte, angular

      • postgres, NoSQL

      • Event-Sourcing

      • Microservices

Herausforderungen

Die Energiewirtschaft steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Die fortschreitende Energiewende bringt eine stets komplexer werdende Regulatorik mit sich, Digitalisierung und KI bringen neue IT-Systeme, Schnittstellen und Integrationsszenarien. Im Folgenden sind einige Herausforderungen exemplarisch dargestellt, die zeigen, wie Hochfrequenz mit Ihren Spezialkräften, die Branche bei der Transformation unterstützt.

Illustration eines Wissenschaftlers, der ein langes Papier von einer Maschine zieht, die mit einem Paragraphen-Symbol gekennzeichnet ist.
Eine IT-Fachkraft fährt auf einem pinken Gabelstapler auf dem digitale Prozesse transportiert werden
Ein Stapel weißer Post-Its mit der Aufschrift '§ 14a' in schwarzen Buchstaben, auf grünem Hintergrund.

§14a

Der §14a EnWG und die damit einhergehenden BNetzA-Festlegungen regeln den Umgang mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (Wärmepumpen, Ladeeinrichtungen, Geräte zur Raumkühlung oder Stromspeicher) und steuerbaren Netzanschlüssen, in Bezug auf die netzorientierte Steuerung. Daraus ergehen verschiedene Vorgaben für z.B. die Anmeldung von steuerbaren Verbrauchern und die Gewährung von Netzentgeltreduzierungen nach verschiedenen Modulen als Kompensation für die Teilnahme der Anlagenbetreiber an der netzorientierten Steuerung. Die Ausgestaltung und Umsetzung dieser Abrechnungsmodule kommt wiederum mit verschiedenen Voraussetzungen, technischen Grundlagen und Prozessen einher.

Dies stellte und stellt die Netzbetreiber vor neuen Herausforderungen: Es muss ein neuer Prozess geschaffen und etabliert werden, über den Anlagenbetreiber ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen können, betroffene steuerbare Verbraucher entsprechend anzumelden und eine notwendige Vereinbarung einzugehen.

Für die Umsetzung und Einrichtung der verschiedenen Abrechnungsmodule müssen ebenfalls neue Prozesse etabliert und IT-Systeme angepasst werden. Hier unterscheiden sich die Abrechnungsmodule auch in ihrer Komplexität. Das Modul 3 zum Beispiel fungiert als Anreizmodul. Die Netzentgelttarife in diesem Modul sind verschiedenen Zeitfenstern in einem Jahr zugeordnet und mit einem Standardlasttarif, Niedriglasttarif und einem Hochlasttarif abgebildet. Dieses zeitvariable Netzentgelt muss in den Abrechnungssystemen und in der Messwerterfassung entsprechend abgebildet werden. Über den Lebenszyklus einer steuerbaren Verbrauchseinrichtungen gibt es noch viele weitere Folgeprozesse, die von den Netzbetreibern beachtet werden müssen. Zum Beispiel kann es zu Änderungen beim Anlagenbetreiber oder dem Abrechnungsmodul kommen. Eine Anlage kann erweitert oder das zugrundeliegende Messkonzept angepasst werden. Es kann zu Änderungen bei der Steuerungsart kommen etc.

Bei allen diesen Neuerungen, Prozessen und regulatorischen Fragestellungen angefangen bei den Vorgaben für den Abschluss der notwendigen §14a Vereinbarung, über die Schaffung einer entsprechenden Lösung zur Anmeldung von steuerbaren Verbrauchern, der Ausgestaltung von Schnittstellen zum übergreifenden Austausch von Stammdaten, notwendigen Anpassungen in der Marktkommunikation, korrekten Abrechnung der verschiedenen Abrechnungsmodule und der Abbildung der Änderungs- und Wechselprozesse unterstützen wir unsere Kunden.

Illustration von einem Gelben Ordner mit der Hochfrequenz Logo, darin ein blaues Blatt mit der Aufschrift  'S/4 HANA'.

SAP S/4HANA

Die immer weiterwachsenden regulatorischen Bestimmungen sowie die fortschreitende Digitalisierung zwingen Energieversorgungsunternehmen dazu, ihre IT-Landschaft auf die veränderten Geschäftsprozesse anzupassen. Die auslaufende Wartungszusage der SAP für das alte SAP ECC 6.0 übt weiteren Druck auf die Unternehmen aus, sich mit dem neuen Produktportfolio der SAP im Detail auseinanderzusetzen.

Bei SAP S/4HANA handelt es sich um mehr als nur den direkten Nachfolger des R/3-Systems. Neben der neuen Datenbankplattform HANA, welche dank der „in-Memory“ Technologie deutlich schneller arbeitet, hat sich vor allem im Bereich der Lizenz- und Nutzungsmodelle einiges verändert. Über die Bereitstellungsoption „On-Premise“ hinaus werden mehrere Auslieferungsvarianten in der Cloud mit unterschiedlichen Betreuungsansätzen seitens der SAP bis hin zur „Essential Cloud“ als Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung angeboten.

Damit Sie die gesammelten Vorzüge von SAP S/4HANA voll ausschöpfen können, unterstützt Hochfrequenz Sie gerne beim frühzeitigen Umstieg auf diese leistungsstarke Plattform.

Notizzettel mit dem handgeschriebenen Text '24h. LW.' auf grünem Hintergrund.

24h Lieferantenwechsel

Mit der Einführung des gesetzlich vorgeschriebenen 24-Stunden-Lieferantenwechsels standen Marktteilnehmer vor einer der tiefgreifendsten Veränderungen der letzten Jahre: stark verkürzte Fristen, neue Zuordnungslogiken, wegfallende rückwirkende Prozesse und ein hoher Automatisierungsgrad erforderten umfassende Anpassungen von Prozessen, Rollenverständnissen und IT-Systemen.

Hochfrequenz begleitete Energieversorger und Netzbetreiber bei dieser Transformation ganzheitlich – von der strategischen Steuerung über Prozess- und IT-Konzeption bis hin zur erfolgreichen Einführung im laufenden Betrieb. Im Fokus standen die Neugestaltung der GPKE-Prozesse inklusive Integration der Einspeiserprozesse, die Einführung vorgelagerter MaLo-Identifikationsprozesse, die Neuverteilung von Stammdatenverantwortlichkeiten sowie die sichere Abbildung der neuen Fristenlogik.

Durch strukturiertes Projekt- und Changemanagement, fundierte Analyse der regulatorischen Vorgaben und intensive Test- und Schulungskonzepte stellte Hochfrequenz sicher, dass die neuen 24h-Prozesse stabil, nachvollziehbar und marktfähig umgesetzt wurden – auch unter hohem Zeitdruck und parallel zu laufenden Systemlandschaften.